Für wen
Aufmerksamkeit, Konzentration & Schulstress
„Mein Kind kann viel – aber Fokus, Impulse oder der Schulalltag kosten unverhältnismäßig viel Kraft.“
Wenn Fokus und Selbststeuerung schwerfallen
Konzentration entsteht nicht nur durch „mehr Anstrengung“. Aufmerksamkeit, innere Aktivierung, Emotionen, Motivation und die jeweilige Situation wirken zusammen. Manche Kinder profitieren davon, diese Zusammenhänge besser wahrzunehmen und konkrete Strategien zu erproben.
- hohe Ablenkbarkeit oder rascher Fokusverlust
- Schwierigkeiten, bei einer Aufgabe zu bleiben
- impulsives Reagieren in einzelnen Situationen
- Unruhe oder hohe innere Aktivierung
- Konflikte rund um Lernen und Hausaufgaben
- Leistungsdruck, Prüfungsangst oder Erschöpfung
Psychotherapeutischer Blick
Worum es in der Therapie gehen kann.
Im Mittelpunkt steht nicht eine Diagnose, sondern die Frage, was im konkreten Alltag schwerfällt. Psychotherapeutisch kann es darum gehen, Aufmerksamkeit und Aktivierung besser zu steuern, Körpersignale früher wahrzunehmen, Impulse bewusster zu regulieren und gemeinsam mit Eltern tragfähige Rahmenbedingungen für Lernen und Schule zu entwickeln.
Verstehen & Erleben
Warum Erfahrung eine zusätzliche Ebene eröffnen kann.
Fokus lässt sich oft leichter entwickeln, wenn Kinder unmittelbar erleben, wie sich Anspannung, Bewegung, Atmung und Aufmerksamkeit gegenseitig beeinflussen. Kurze körper- oder handlungsorientierte Sequenzen können dabei helfen, zwischen Aktivierung und Beruhigung bewusster zu wechseln – wenn dies zum Kind und zum Anliegen passt.
Körper- oder bewegungsorientierte Interventionen sind dabei kein Muss. Sie werden nur eingesetzt, wenn sie fachlich sinnvoll sind und zur Person passen.
Mehr über Embodied ExperienceEin ausgewählter Schwerpunkt
Fokus und Selbstregulation stärken – ohne ADHS zum Praxisschwerpunkt zu machen.
Dieses Angebot kann bei ersten Auffälligkeiten im Bereich Aufmerksamkeit, Konzentration oder Impulsivität sinnvoll sein, wenn konkrete Fähigkeiten und Strategien im Vordergrund stehen. Es handelt sich nicht um ein spezielles ADHS-Behandlungsprogramm.
Bei anhaltenden oder deutlich ausgeprägten Schwierigkeiten, erheblicher Beeinträchtigung im Alltag oder Verdacht auf ADHS empfehle ich eine fachliche diagnostische Abklärung und gegebenenfalls eine entsprechend spezialisierte Behandlung.
Am Anfang steht ein persönliches Gespräch.
Im Erstgespräch klären wir Ihr Anliegen, Ihre Fragen und ob meine Arbeitsweise zu Ihrer Situation passt.