Über mich

Wie entsteht nachhaltige Veränderung?

Diese Frage begleitet meinen beruflichen Weg seit vielen Jahren. Heute arbeite ich als Integrative Psychotherapeutin, promovierte Sportwissenschaftlerin und Forscherin – mit einem Blick, der fachliche Fundierung, Erfahrung und die individuelle Lebensgeschichte eines Menschen verbindet.

Dr.in Kathrin Kral

Was mich leitet

Mich interessiert nicht nur, wodurch Belastungen entstehen, sondern wie Veränderung so möglich werden kann, dass sie im Alltag spürbar und tragfähig wird.

In meiner Arbeit sind mir eine vertrauensvolle Beziehung, Sorgfalt, fachliche Fundierung und ein respektvoller Blick auf die individuelle Lebensgeschichte besonders wichtig.

Mein beruflicher Weg

Ein Weg, der sich Schritt für Schritt erweitert hat.

Die einzelnen Stationen meines Werdegangs verstehe ich nicht als Sammlung von Methoden, sondern als Entwicklung einer Frage: Wie hängen Körper, Erleben, Gesundheit, Beziehung und Veränderung zusammen?

Leistungssport

Entwicklung als Prozess verstehen.

Der Leistungssport hat mich früh gelehrt, genau zu beobachten, Rückmeldungen aufzunehmen, mit Belastung umzugehen, Plateaus zu überwinden, an Rückschlägen und Blockaden zu wachsen, Regeneration ernst zu nehmen und Strategien immer wieder anzupassen. Dass dieser Weg bis zum Weltmeistertitel führte, ist heute vor allem wegen der Erfahrung dahinter bedeutsam.

Sportwissenschaft & Gesundheit

Der Mensch hinter der Leistung.

Im Studium, in meiner wissenschaftlichen Arbeit und in der langjährigen individuellen Begleitung von Menschen verlagerte sich mein Blick zunehmend auf Gesundheit, Prävention, psychische Befindlichkeit, Regeneration und soziale Zusammenhänge.

Internationale Perspektiven · China

Körper, Bewegung und Regulation aus einem anderen Blickwinkel.

Ein TCM-Stipendium mit Studienaufenthalt in Chengdu im Rahmen meiner Auseinandersetzung mit Martial Arts und Traditioneller Chinesischer Medizin erweiterte meinen Blick auf das Zusammenspiel von Bewegung, Wahrnehmung und Selbstregulation. Zu den Schwerpunkten zählten Wushu, Taijiquan, Qigong, Meditation, Atem- und Bewegungstherapie sowie Tuina als traditionelle Form manueller Therapie. Auch Akupunktur und Akupressur waren Teil der Ausbildung und eröffneten mir weitere Perspektiven auf körperbezogene Zugänge und die Bedeutung von Berührung. Weitere Studien- und Weiterbildungsaufenthalte in Asien vertieften diese internationale Perspektive.

Leib & Bewegung

Erleben wird therapeutisch verstehbar.

Die Ausbildung in Integrativer Leib- und Bewegungstherapie eröffnete mir einen systematischen Zugang zu jener Verbindung von Körper, Erleben und Beziehung, die ich über viele Jahre in Training, Gesundheit und Begleitung beobachtet hatte.

Psychotherapie

Die Frage wurde umfassender.

In der Integrativen Therapie fand ich ein psychotherapeutisches Verfahren, dessen Menschenbild meiner über Jahre gewachsenen Sicht besonders nahekommt: Körper, Emotion, Denken, Beziehung, Biografie und Lebenskontext gehören zusammen.

Budotherapie & Forschung

Heute schließt sich der Kreis.

Mit Budotherapie und meiner aktuellen Patient:innenforschung treffen Sportwissenschaft, Kampfkunst, Leib- und Bewegungstherapie und Psychotherapie wieder aufeinander. Im Mittelpunkt steht weiterhin dieselbe Frage: Wie können neue Erfahrungen so integriert werden, dass sie im Alltag tatsächlich verfügbar werden?

Fachwissen trifft Erfahrungswissen

Ein geschulter Blick für das Wesentliche.

Meine therapeutische Arbeit gründet auf fundierter fachlicher Expertise – und auf einem über Jahrzehnte gewachsenen professionellen Erfahrungswissen. In der Fachsprache lässt sich ein Teil davon als Tacit Knowing beschreiben.

Leistungssport, Sportwissenschaft, Körper- und Bewegungsarbeit, Forschung und die intensive Arbeit mit Menschen haben meine Wahrnehmung dafür geschärft, feine psychophysische Veränderungen zu erfassen, Situationen differenziert einzuordnen und auch anspruchsvolle Prozesse ruhig, präsent und sicher zu begleiten.

Dieses Erfahrungswissen ergänzt explizites Fachwissen; es ersetzt es nicht. Die theoretische Perspektive auf implizites Wissen erläutere ich auf der Seite Wissenschaft & Forschung.

Was mir in der Therapie wichtig ist

Respekt. Sorgfalt. Passung. Beziehung.

Respekt & Offenheit

Jede Lebensgeschichte hat ihren eigenen Sinnzusammenhang. Was einen Menschen geprägt hat, verdient Aufmerksamkeit und Wertschätzung, um individuelle Bedeutungen und Zusammenhänge verstehen zu können.

Sorgfalt & Transparenz

Therapeutische Schritte sollen nachvollziehbar, fachlich begründet und gemeinsam abgestimmt sein.

Diskretion & Sicherheit

Vertrauen, Verlässlichkeit und ein geschützter Rahmen sind Grundlagen meiner Arbeit.

Individualität & Humor

Therapie darf ernsthaft sein, ohne schwer zu werden. Entscheidend ist, was zur Person, ihrem Anliegen und dem jeweiligen Moment passt.

Qualifikationen – kompakt

Fachliche Grundlage.

  • Integrative Psychotherapeutin · Eintragung in die Berufsliste für Psychotherapeut:innen, Nr. 14652
  • Master of Science Psychotherapie · Integrative Therapie
  • Promovierte Sportwissenschaftlerin · Universität Wien
  • Integrative Leib- und Bewegungstherapie sowie Budotherapie im Integrativen Verfahren
  • Wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich psychotherapeutischer Veränderungsprozesse

Lebenslauf & Qualifikationen im Detail
Wissenschaft & Forschung

Am Anfang steht ein persönliches Gespräch.

Im Erstgespräch klären wir Ihr Anliegen, Ihre Fragen und ob meine Arbeitsweise zu Ihrer Situation passt.

Erstgespräch anfragen