Angst & Panikattacken
Wenn Sorgen, Vermeidung, innere Unsicherheit oder körperlich intensive Angstmomente zunehmend den Alltag bestimmen.
Mehr erfahrenFür wen
Angst, depressive Belastungen oder belastende Erfahrungen können den eigenen Handlungsspielraum auf sehr unterschiedliche Weise einengen – manchmal deutlich, manchmal zunächst kaum sichtbar.
Angst, Depression & belastende Erfahrungen
Manche Menschen ziehen sich zurück, andere funktionieren lange weiter. Manchmal stehen innere Unruhe und körperliche Alarmreaktionen im Vordergrund, manchmal Erschöpfung, Niedergeschlagenheit oder das Gefühl, bestimmten Situationen nicht mehr gewachsen zu sein.
Psychotherapie kann dabei unterstützen, das eigene Erleben einzuordnen, wieder mehr Sicherheit zu entwickeln und Schritt für Schritt neue Handlungsmöglichkeiten zugänglich zu machen.
Wie sich Belastung zeigen kann
Wenn Handlungsspielraum kleiner wird
Angst und depressive Belastungen können Möglichkeiten, die früher selbstverständlich waren, zunehmend schwer erreichbar erscheinen lassen. Auch belastende Erfahrungen können den Blick auf sich selbst, Beziehungen und die Umwelt nachhaltig verändern.
Ein therapeutischer Prozess kann deshalb auch darauf ausgerichtet sein, wieder mehr innere Orientierung, Selbstwirksamkeit und Wahlmöglichkeiten im eigenen Handeln zu entwickeln.
Vertiefende Themen
Wenn Sorgen, Vermeidung, innere Unsicherheit oder körperlich intensive Angstmomente zunehmend den Alltag bestimmen.
Mehr erfahrenWenn Energie, Interesse und Zuversicht abnehmen und selbst alltägliche Anforderungen immer schwerer werden.
Mehr erfahrenWenn frühere Erfahrungen im heutigen Erleben weiterwirken – emotional, körperlich oder in Beziehungen.
Mehr erfahrenPsychotherapeutischer Prozess
Im therapeutischen Prozess geht es zunächst darum, besser zu verstehen, was belastet und wie sich diese Belastung in Gedanken, Gefühlen, Körperreaktionen, Beziehungen und Verhalten zeigt.
Gleichzeitig kann es wichtig werden, neue Erfahrungen von Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum zu ermöglichen. Nicht alles verändert sich allein dadurch, dass man weiß, warum eine Reaktion entstanden ist.
Wenn der Körper schneller reagiert als der Gedanke
Gerade bei Angst oder nach belastenden Erfahrungen kann der Körper reagieren, bevor eine Situation bewusst eingeordnet wurde: Spannung steigt, der Atem verändert sich oder der Impuls entsteht, zu fliehen, zu erstarren oder sich zurückzuziehen.
In der Psychotherapie kann es deshalb sinnvoll sein, solche Reaktionen differenzierter wahrzunehmen und neue Erfahrungen von Sicherheit und Handlungsfähigkeit zu entwickeln.
Mehr über Embodied ExperienceSicherheit vor Intensität
Bei belastenden Erfahrungen geht es nicht darum, möglichst schnell oder möglichst tief in schwierige Erinnerungen einzusteigen. Entscheidend ist, was im jeweiligen Moment sinnvoll und tragfähig ist.
Stabilisierung, Orientierung, Beziehung und die Möglichkeit, jederzeit innezuhalten, gehören deshalb ebenso zum Prozess wie eine vertiefende Auseinandersetzung.
Sie müssen Ihr Erleben nicht bereits eindeutig einordnen können. Im Erstgespräch klären wir, was Sie belastet und ob meine Arbeitsweise für Ihre Situation passend sein könnte.