Für wen

Sexualität & Intimität

Wenn Scham, belastende Erfahrungen, einengende Vorstellungen oder ein schwieriger Zugang zum eigenen Körper Intimität und Sexualität begrenzen.

Wenn Intimität belastet oder blockiert

Sexualität ist eng mit Körpererleben, Selbstbild, Beziehungserfahrungen und inneren Vorstellungen darüber verbunden, wie man „sein sollte“.

Belastungen können aus früheren Erfahrungen entstehen, sich über viele Jahre entwickeln oder in bestimmten Lebensphasen deutlicher werden. Nicht immer lässt sich sofort benennen, warum Nähe, Begehren oder der eigene Körper schwierig geworden sind.

  • Scham, Unsicherheit oder Rückzug bei Nähe und Sexualität
  • einengende Glaubenssätze oder blockierende Rollenbilder
  • negative Körperbilder oder verfestigte Körperbildschemata
  • fehlender oder erschwerter Zugang zum eigenen Körpererleben
  • Leistungsdruck, Funktionieren oder das Gefühl, Erwartungen erfüllen zu müssen
  • belastende oder traumatische Erfahrungen, die in Intimität weiterwirken
  • Schwierigkeiten, eigene Wünsche, Bedürfnisse oder Grenzen wahrzunehmen und auszusprechen

Psychotherapeutischer Blick

Sicherheit, Körperbezug und ein eigener Zugang zu Intimität.

Im psychotherapeutischen Prozess kann es darum gehen, belastende Erfahrungen und innere Bewertungen differenziert einzuordnen, Scham und Selbstkritik zu verstehen und den eigenen Körper wieder stärker als persönliche Wahrnehmungs- und Orientierungsquelle zu erleben.

Einengende Rollenbilder oder Vorstellungen darüber, wie Sexualität „sein müsste“, können dabei ebenso betrachtet werden wie individuelle Grenzen, Beziehungserfahrungen und die Frage, was sich persönlich stimmig anfühlt.

Bei medizinischen oder spezifisch sexualmedizinischen Fragestellungen kann eine ergänzende fachärztliche beziehungsweise sexualmedizinische Abklärung sinnvoll sein.

Verstehen & Erleben

Sicherheit und Grenzen nicht nur „wissen“, sondern spüren können.

Intimität ist ein besonders verkörperter Beziehungsraum. Ein Mensch kann wissen, dass er Nein sagen, Nähe zulassen oder eigene Bedürfnisse äußern darf – und im konkreten Moment dennoch mit Anspannung, Anpassung oder Rückzug reagieren.

Wenn es zum individuellen Prozess passt, kann deshalb auch unmittelbares Erleben einbezogen werden: körperliche Signale früher wahrnehmen, eine Grenze deutlicher spüren, den eigenen Raum erleben oder einen neuen Umgang mit Nähe zunächst in einem sicheren therapeutischen Rahmen erproben.

Mehr über Embodied Experience

Wenn nicht Belastung, sondern Entfaltung im Vordergrund steht

Sexualität darf auch neugierig, selbstbestimmt und entwicklungsorientiert betrachtet werden.

Vielleicht geht es weniger darum, etwas Belastendes zu bewältigen, sondern darum, eigene Wünsche, Fantasien oder Beziehungsvorstellungen besser kennenzulernen und Sexualität bewusster zu gestalten.

Sexualität selbstbestimmt leben

Am Anfang steht ein persönliches Gespräch.

Im Erstgespräch klären wir Ihr Anliegen, Ihre Fragen und ob meine Arbeitsweise zu Ihrer Situation passt.

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